Aktuell sind 354 Gäste online



Rolf-Ulrich Kramer, Dipl.-Psychologe und Therapeut, im Gespräch mit Michael Vogt über das Schmieden des eigenen Lebenserfolges.

MindWalking ist eine Methode, eine Anleitung zu Selbsterfahrung und Lebensorganisation. Es wird keine Weltanschauung vermittelt, keine Ideologie, Geheimlehre oder Religion. Es ist sozusagen eine “Psychologie für Normale”. MindWalking bedeutet: “die geistig-seelische Innenwelt durchwandern”. Das Ziel ist Selbsterkenntnis, Bewußtseinserweiterung, mehr Integrität, gedankliche Ordnung. Es gibt keinen besseren Ausgangspunkt zur Steigerung der Lebensqualität. Man sucht Antworten auf Fragen wie: Wer bin ich? Woher komme ich? Was will ich hier? Wieso passiert ausgerechnet mir das alles? Wie komme ich besser zurecht?

Mit MindWalking gelingt es, vergessene Schlüsselerlebnisse ins Bewußtsein zu rufen und ihre Nachwirkungen aufzuarbeiten. Die Kindheit wird berührt, die vorgeburtlichen Monate, frühere Leben und manchmal sogar astrale und kosmische Bereiche. Was dabei ans Tageslicht kommt ist bahnbrechend – sowohl für die Praxis der transpersonalen Psychologie als auch zur Erweiterung des eigenen Selbstverständnisses. Beim Lösen tiefsitzender Lebensnöte steigen verdrängte Erinnerungen an vergangene Inkarnationen auf, telepathische Vernetzungen mit Personen aus der Vergangenheit und Gegenwart werden bewußt.

Eine Therapie zeichnet sich typischerweise durch den Fokus auf das Symptom aus: erst Kopfschmerz, dann Aspirin, dann Kopfschmerz weg. Oder erst Angst vor Spinnen, dann verhaltens- oder hypnotherapeutische Gegenkonditionierung, dann Spinnenangst erfolgreich überlagert. Der MindWalking-Trainer hingegen hat das ganze ihm gegenübersitzende Wesen im Blick. Den ganzen Menschen, das ganze Geistwesen. Und er möchte diesem Wesen helfen, der Sache auf den Grund zu gehen und zu Erkenntnissen über seine Verantwortung zu kommen. Zwar steigt man jeweils über einen bestimmten Bereich ein, den der Sitzungspartner optimieren möchte, doch besteht bei MindWalking nicht der Anspruch, diesen Bereich „für“ den Sitzungspartner zu heilen oder zu kurieren. Denn bei MindWalking wird nich „für“ das Wesen, sondern mit dem Wesen gearbeitet. Der Sitzungspartner wird dabei unterstützt, im Hinblick auf eine anstehende Situation Erkenntnisse über sich und seinen Geist zu gewinnen. Denn das Einzige, worunter ein Mensch leiden kann, die Gedanken und Bilder seines Geistes sind. Hat ein Sitzungspartner eine passive „Mach’s-mir-weg“-Haltung, so ist MindWalking nichts für ihn.

Indem jemanden dazu angeleitet wird, seinen Geist zu beobachten, trainiert er ihn. Dadurch kurieren wir ihn auch, quasi nebenher. Denn eine Sitzung ist ein Trainings- wie auch ein Erkenntnisakt. Formelhaft ausgedrückt: Trainieren führt zum Kurieren.

Ergebnis einer MindWalking-Sitzung sind Erkenntnisse zu den inneren Bildern und Negativprogrammen, die zu der unerwünschten Situation führten, und zu deren Neutralisierung. Knapp gesagt, führt MindWalking zum Erwerb der Fähigkeit, Bilder, Gedanken und telepathische Kommunikationslinien zu registrieren, zu kontrollieren und zu optimieren.