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Michael Vogt im Gespräch mit Marco Nünemann, dem Leiter des WFG / PRIVATINSTITUT für WELTEISLEHRE.

Der Schöpfer der Glacial-Kosmogonie war der im Kühlmaschinenbau Weltruf genießende Wiener Ingenieur Hanns Hörbiger. Seit den neunziger Jahren des vergangenen 19. Jahrhunderts beschäftigten ihn all die ungeheuer schwerwiegenden Fragen, die unter dem Begriff “Welteislehre” (Glacial-Kosmogonie) einen vorläufig klärenden Abschluß fanden. In der Geschichte des menschlichen Forschens war es das erstemal, daß ein Ingenieur es unternahm, das Gefüge und das Werden und Vergehen im Weltall im Geiste der Technik zu erfassen und in dieser Hinsicht bisher ungeahnte Einsichten und Ausblicke damit eröffnete. Eine heutzutage komplett vergessene Lehre, die schon seit Jahrzehnten nicht in die Mainstreambilder der Schulwissenschaft paßt.

Der geistige Inhalt der Glacial-Kosmogonie ist weitumspannend, ihr Blickfeld ist unermeßlich, und die Tragweite der aus ihr zu ziehenden Folgerungen ist auch heute noch kaum übersehbar. Niemals ist bislang so großartig und allgewaltig (wie beispiellos scharf umrissen) die Entstehungsgeschichte unserer Sonnenwelt aufgezeigt worden. Niemals ist vordem auch nur betont worden, daß Leben auf unserer Erde ohne kosmischen oder außerirdischen Wasserzufluß einfach unmöglich wäre, daß schon mehrere Monde sich der Erde angegliedert haben, daß ohne erhebliche Mondannäherung keine irdischen Gebirge sich türmen, keine Lebewesen in Versteinerungen sich erhalten, keine Kohlen und Erdöle sich bilden konnten, auch kein Aufstieg zum Menschen möglich geworden wäre. Und niemals ist noch gesagt worden, daß wir Menschen bestehen könnten, würde unsere Erde nicht dauernd mit jenem Eis gespeist, das aus Milchstraßenweiten zu uns eilt. Niemals ist gleichwohl zwingender erörtert worden, warum wiederholt Eiszeiten, Groß- und Sintfluten sich auf Erden ereignen mußten und noch in den Sagen und Überlieferungen ältester Kultur- und Naturvölker nachklingt, was in erdgeschichtlich jüngster Zeit sich auf Erden abspielte.

Das Wort Welteis bringt zunächst zum Ausdruck, daß Eis in Form von Eiskörpern oder Eisstaub im kalten Weltraum sehr wohl bestehen kann, ohne im drucklosen Raum zu verdunsten. Ferner gibt es neben Glutgestirnen mit ganz erheblichen Temperaturen auch wasserdurchtränkte und vereiste Gestirne. Solche Gestirne mögen im Innersten aus erdigem Sternbaustoff bestehen. Doch ähnlich, wie sich eine dicke Schale um eine Apfelsine legt, möge ein erheblich starker Eispanzer die Außenseite oder Oberfläche solcher Gestirne bedecken.

Wohl war gelegentlich schon von mutmaßlichen Eisspuren auf der Mondober-fläche berichtet worden. Doch die Behauptung, daß unser Erdmond von einer viele Kilometer starken Eisschale umschlossen sei, daß alle Mondgebilde, die Gebirge, Meere, Krater und Rillen nichts als Eisgebilde seien, hatte vor-dem niemand auszusprechen gewagt. Diese Erkenntnis, daß der Mond ein stark vereister Himmelskörper ist, bildete den Ausgangspunkt für alle weiteren Folgerungen.

Unser Mond ist nur ein und zwar das sinnfälligste Beispiel dafür, daß es im Weltraum neben in Heißglut erstrahlenden auch gänzlich erkaltete und zwar erheblich eisgeschwängerte Himmelskörper gibt. Wir haben uns das ganze Weltall mit zweierlei Himmelskörpern bevölkert zu denken. Es bestehen Heißgestirne und Eisgestirne.