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Thomas Kirschner im Gespräch mit Thomas Eckardt über den Stein der Weisen.

Der nicht erst seit Harry Potter berühmte «Stein der Weisen» stellt die geheimnisvolle Krönung der Alchimie dar. Er war über viele Jahrhunderte das bestgehütete Arkanum dieser vielschichtigen und mysteriösen Kunst. Wer den Stein besaß oder auch nur im Ruf stand, ihn herstellen zu können, wurde oft verfolgt, eingesperrt, gefoltert oder umgebracht. Die Alchimisten selbst verschlüsselten seine Rezeptur äußerst gründlich. Bis vor kurzem schien es also undenkbar, daß eine solche – von der sogenannt seriösen Wissenschaft natürlich ins Reich der Fabelwelt verwiesene – Substanz jemals unproblematisch für jeden einzelnen interessierten Menschen zur Verfügung stehen könnte.

Doch scheint jetzt, zur Zeitenwende, das große Geheimnis gelüftet zu sein. Thomas Kirschner, Chefredakteur des «Nexus»-Magazines, berichtet vom Stand der einschlägigen Forschung, von seinen Erfahrungen und Entdeckungen sowie von einem gigantischen weltweiten Experiment, das gerade im Moment stattfindet, und an dem sich jeder Interessierte nach kurzer Vorbereitung beteiligen kann. Es scheint nämlich nun für jedermann möglich geworden zu sein, nach einer genauen Anleitung diesen Stein der Weisen herzustellen – mit überschaubarem Aufwand und möglicherweise sensationellen Auswirkungen. Denn man stelle sich vor, jeder könnte sich selbst und andere mit dieser Substanz von jeder Krankheit heilen, wäre jede Medizin, vor allem künstlich-chemisch hergestellte, überflüssig. Wenn sich jeder nach den eigenen Bedürfnissen mit Gold und Silber versorgen könnte, wäre die Armut mit einem Schlag abgeschafft. Eine unerschöpfliche Energiequelle soll sich ebenfalls erschließen. Und sollte der Stein der Weisen auch noch alle anderen ihm zugeschriebenen wunderbaren Eigenschaften besitzen, so kommt er wie gerufen als eine ganz wesentliche Begleiterscheinung für den Eintritt ins Goldene Zeitalter.