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Dr. rer. nat Markus Strauß, Geologe, Biologe und Verfasser mehrerer Fachpublikationen, im Gespräch mit Michael Vogt über wirklich «biologisch angebaute» Köstlichkeiten aus der Natur, deren Nutzen und Zubereitung.

Dr. rer. nat. Markus Strauß studierte Geographie, Geologie und Biologie in Heidelberg und promovierte über ein agrarökologisches Thema an der Universität Mainz. Nach Mitarbeit und Leitung verschiedener Forschungsprojekte in der Bereichen Geoökologie, Wasserhaushalt und Agrarökologie in Deutschland, den Anden Südamerikas sowie im Himalaya (Nepal) und in Indonesien lebte er viele Jahre mitten in der Natur auf einem Hof im Südharz und beschäftigte sich seither intensiv mit dem Thema der essbaren Wildpflanzen. Seit 2012 hat er sich in Süddeutschland niedergelassen und arbeitet von dort aus als Buchautor, Berater und Seminarleiter.

Folgende Themen werden im Interview behandelt:

Selbstversorgung aus der Natur – ist das möglich?

  • Ja! Man muß nicht nur «Grünzeug» essen
  • Eiweiß, Kohlehydrate, Öle/Fette – alles bietet die Natur
  • Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien: in hohen Konzentrationen
  • Wildkräuter / eßbare Wildpflanzen: heute immer populärer
  • Thema Eßbare Wildpflanzen / Selbstversorgung aus der Natur: archaisches Wissen der Menschheit
  • Wechselvolle Geschichte des Vergessens und Wiederentdeckens

Was ist nötig? Wie mache ich das?

  • Wissen was wann wo gesammelt werden kann, wie man damit im Haushalt umgeht.
  • ist mein Anliegen: altes Wissen wiederbeleben und die Menschen «vom Gebüsch bis zum Eßtisch» begleiten
  • , Seminare, Ausbildungsgänge sind alle dahingehend konzipiert.

Der größere Rahmen: Gesundheit / Gesundheitsvorsorge

  • und «artgerechte» Ernährung = bessere Gesundheit
  • Selbstheilungskräfte werden aktiv (Bsp. Bitterstoffe: wichtig für die Entgiftung, doch fast komplett weggezüchtet; in Wildpflanzen wie Löwenzahn enthalten, oder Bsp. Ballaststoffe)

neue Aromen, Geschmacksvielfalt = Genuß

Wiederbelebung alter Haushaltstechniken

Wunderbares Erlebnis für die Seele: frische Luft und Bewegung beim Sammeln, gutes + gesundes Essen, Erlebnis der Selbständigkeit, neue, viel tiefere Verbundenheit mit der Natur

mehr Selbständigkeit, Autarkie, letztendlich Würde

  • Beschäftigung mit “Krankheitssystem”: positive Auswirkungen in Bereichen wie Gesundheit / Gesundheitsvorsorge
  • Eindruck der Finanzkrise: Wie geht es anders?
  • Eßbare Wildpflanzen als Teil einer Lösung für viele gesellschaftliche Probleme (der größere Rahmen des Themas)
  • mehr Nachhaltigkeit der Strukturen
  • enorme, positives Selbstverständnis der Menschen
  • kostenloses Geschenk der Natur = dem System Energie entziehen
  • mehr Autarkie
  • weniger Abhängigkeit
  • mehr Freiheit