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Ethisch-Philosophische-Therapie. Die Lösung liegt in uns – Befreiung durch Erkenntnis. Heilpraktiker/Naturarzt (CH). Karl Gert Techmer im Gespräch mit Michael Vogt über den Einsatz der vernetzten Psychotherapie (E. P. T.).

164,8 Mill. psychische Störungen in Europa und erhebliche Mißstände in der Versorgung. Nur ein Drittel werden versorgt jedoch nicht im Einklang fachlicher Richtlinien. Realistische Studie zeigt das Bild einer europaweiten extrem niedrigen Behandlungsrate. Durch Fragmentierung unterschiedlicher Berufsgruppen der Psychiater, Neurologen, Psychotherapeuten und Psychologen sowie daraus resultierenden verschiedenen Konzepten in Forschung und Praxis sowie Diagnostik und Therapie ist das Ergebnis ernüchternd. Doch eine ganzheitliche Lösung ist in Sicht.

Wie stehen wir heute im Leben? Das Kommunikationszeitalter hinterläßt in uns allen bereits die Spuren der Reizüberflutung; Erschöpfung , Überforderung , Müdigkeit. In unserer heutigen haltlosen Welt gilt es, eine stabile Grundlage des Wiederaufbaus zu finden. Wir stellen uns die Frage: Die Krankheiten in uns und der Welt sind diese ein «Änderungsanstoß»? Nützlich oder gar bereits Realität geworden?

Wir sehen Depression, Minderwertigkeitsgefühl, Unruhe, Aggressivität, Bissigkeit, Feindseligkeit und Angst. Überlegenheit um jeden Preis. Dabei ist Wesentliches verfälscht. Menschliche Werte, Religion, Erziehung, Sozialklima und Sexualität, zeigen sich als Blockaden in vielen Situationen! Mit Bedauern stellen wir fest, was wir nicht sind, im Vergleich zu dem, was wir sein könnten (ohne die Fülle der Unpäßlichkeiten).

Da das Überleben des Individuums das wichtigste Ziel des Lebens darstellt, korrigiert das Gehirn und konstruiert aus der Datenfülle Lösungen für hier, heute und jetzt. Sie verstehen weiter, daß diese Lösungsmöglichkeit nur so gut sein kann, wie die Datei in unserem Gehirn wahr ist. Hier fließen über das E .P. T.-Verfahren (ethisch-philosophische Therapie) die Korrekturen und dann die Heilung des Verhaltens ein. Die E.P.T. wird hier zur Verhaltenstherapie.

In der Gesprächstherapie E.P.T. wird nach den gelebten Ereignissen gefragt (danach, was wirklich gespeichert ist). Die Therapiesystematik erlaubt das Trennen der gelebten Bilderfolgen und sortiert sich. Damit gibt das Gehirn die wahren Daten heraus, ohne eine eigene programmatische Lösung beizusteuern. Jetzt wird das Verhalten des Menschen wahr, für den Patienten in der Abfolge erkennbar!

Der Mensch gelangt ohne Umwege in die Gegenwart nicht manipuliert von der Vergangenheit da sie am «Ur-Sprung» ansetzt, auch nicht von den Projektionen für die Zukunft. Der Patient erkennt, dass die Angst vom Gehirn ausgeht, daß das Gehirn die Angststätte ist. Durch die Bearbeitung der Vergangenheit und der Befürchtungen für die Zukunft ist der Patient frei von den Spannungen aus den falschen Daten.

Ablauf der E.P.T.:

  • der Patient erstellt eine Liste was er fühlt, wenn es ihm schlecht geht
  • der Therapeut erstellt durch seine Befragung eine Auflistung der Belastungsschwerpunkte im Leben
  • Rückschau von Lebensdaten (Geburt, Ovar, Empfängnis, Samen)
  • Verwechslung Kind mit Mutter Symbiont
  • die Schwangerschaftsmonate ganz behutsam, ausführlich und rückwärts 9. bis 1. Monat bis zur Zeugung
  • Mutter, Vater, Geschwister, Ehegatte, Schule, Kindergarten, Berufsleben, wie erlebt das Kind die Ehe der Eltern?
  • die ersten Worte der Mutter zum Baby und die ersten Worte des Vaters
  • Umstände der Konzeption abgelehnt? abgetrieben?
  • Welche Psychosomatiken schalten sich bei der Arbeit mit den Lebensdaten dazu? (Ereignisse von körperlicher oder psychischer Gewalt)
  • Wortprotokoll mit dem abschließenden zusammenfassen der wichtigsten Daten
  • nach Abschluß der Therapie wird diese Zusammenfassung nochmals mit dem Patienten bearbei-tet – vorgelesen
  • Verhalten wird durch den Pat. erkannt und Widerholungen von Mustern werden vermieden
  • Eheprobleme werden die Partner separat behandelt und im Anschluß in einem gemeinsamen Gespräch versöhnt