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Dr. Hans-Peter Greb im Gespräch mit Thomas Eckardt über die neue Gang-Art GODO.

Für fast jeden Menschen ist die Benutzung von Beinen und Füßen zum Gehen eine Selbstverständlichkeit vom zweiten Lebensjahr an, über die kaum jemand nachdenkt. Der Mediziner Dr. Hans-Peter Greb kam jedoch durch Beobachtungen in seiner Praxis und durch das Studium der menschlichen Entwicklungsgeschichte zu dem Schluß, daß unser heute überall anzutreffender Gang über die Ferse physiologisch und psychologisch falsch ist. Der Mensch ist seinen Forschungsergebnissen nach von Natur aus ein Ballengänger. Gemeint ist hier der Zehenballen des Vorderfußes. Kleinkinder laufen zu Beginn ihrer Gehversuche instinktiv über diesen Ballen, gewöhnen sich dies aber sehr schnell ab, weil sie ausschließlich durch Nachahmung lernen. Da die ganze sie umgebende Erwachsenenwelt den Fuß über die Ferse abrollt, nehmen auch die Kinder sehr schnell diese vermeintlich korrekte Art des Gehens an.

Dr. Greb demonstriert im Gesprächsverlauf anschaulich, welche negativen Auswirkungen der Fersengang auf unsere körperliche und geistige Befindlichkeit hat, und wohin sich der Mensch entwickeln könnte, würde er sich wieder das Gehen über den vorderen Zehenballen angewöhnen.