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Anne Sono im Gespräch mit Michael Vogt über ihren aufrüttelnden Film über sechs Frauen und ihre Diagnose HIV positiv «I won’t go quietly!»

In der Doku «I won’t go quietly!» geht um sechs Frauen und eine Diagnose. HIV positiv und doch nicht krank. Und es geht um die Fragen:

  • Was ist HIV? Was ist AIDS?
  • Warum sind die Voraussagen bezüglich einer bevorstehenden Seuche in den westlichen Ländern nicht eingetroffen?
  • Warum ist vor allem Afrika betroffen?
  • Wie kann es sein, daß eine sexuell übertragbare Krankheit zu 90% Schwule betrifft und vor der heterosexuellen Bevölkerung Halt macht?
  • Wie kommt es, daß es HIV positive Menschen gibt, die auch Jahrzehnte nach der Diagnose noch gesund sind?
  • Der Film widmet sich den offenen Fragen um HIV. Er zeigt exemplarisch am Leben von sechs Frauen, wie diese Diagnose zustande kommt, welche Auswirkungen sie auf das Leben der Frauen hat und wie sie jede für sich selbst diese Krankheit überwunden haben.
  • Müssen wir sterben, wenn die Ärzte uns sagen, wir werden sterben?

Anne Sono schreibt: Im Zuge meiner Recherchen zum Thema Brustkrebs bin ich auf einen Artikel über HIV gestoßen, der mich sehr bewegt hat. Das war 2002. Ich habe dann viel gelesen dazu, u. a. einen Bericht einer «HIV positiven» schwangeren Frau, die man versuchte, zur Abtreibung zu überreden. Sie hat das Kind trotzdem bekommen, war aber gezwungen, einen Kaiserschnitt zu machen und es wurde ihr verboten zu stillen. Das Kind wurde gegen den Willen der Mutter medikamentös behandelt und die Mutter konnte zusehen, wie es ihrem Kind immer schlechter ging.

Das empfand ich als brutalen Eingriff in die Selbstbestimmungsrechte der Frau. Ich konnte dieses Unrecht körperlich empfinden. Damals waren meine eigenen Kinder noch klein und ich dachte: Das hätte genauso gut mir passieren können. Ich habe im Jahr 2002 den Entschluß gefaßt, daß ich diese Geschichten von «HIV-positiven» Frauen, die versuchen, sich gegen die Ärzte aufzulehnen, in einem Film erzählen wollte. Die Schwierigkeit war, Frauen zu finden, die damit vor die Kamera gehen können, ohne ihr eigenes oder das Leben der Kinder zu gefährden.

In der Schulmedizin steht AIDS für Acquired Immune Defiency Syndrome oder auf deutsch: Erworbenes Immunschwächesyndrom. HIV steht für Humanes Immundefizienz-Virus. Aber mit diesen Begriffen muss man sehr sorgfältig umgehen. Es wird hier auf der sprachlichen Ebene schon sehr viel Verwirrung produziert, die dazu führt, daß die meisten Menschen das Gefühl bekommen, sie könnten das nicht verstehen und auch nicht beurteilen, weil sie nicht Medizin oder Biologie studiert haben. Fakt ist:

  • AIDS ist ein Sammelsurium von verschiedensten Krankheiten, die es alle schon vorher gab. An AIDS ist nichts Neues und die Schaffung eines neuen Krankheitsbegriffes AIDS ist durch nichts zu rechtfertigen.
  • HIV ist ein Virus, das nur als wissenschaftlicher Konsens existiert. Dies gibt auch die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ehrlich zu. Sie schrieb am 05.01.2004 als Antwort auf die Frage nach dem Existenzbeweis von HIV: «Selbstverständlich gilt das Humane Immundifiziens-Virus (HIV) – im internationalen Konsens – als wissenschaftlich nachgewiesen.» Sie benutzt das Wort «gilt» anstelle von «ist».

Als Professorin weiß sie ganz genau, daß ein Konsens keine wissenschaftliche Tatsache ist. Im Klartext: Die oberste Gesundheitsbehörde weiß, daß es keinen Beweis gibt. Und nimmt billigend in Kauf, daß die Menschen auf der Grundlage eines Konsenses mit toxischen Medikamenten behandelt und vergiftet werden.

1984 wurde HIV verkündet. Kurze Zeit später hat Robert Gallo, der sich selbst als HIV-Entdecker präsentiert hatte, das Patent auf die HIV-Tests angemeldet. Seit diesem Zeitpunkt unterschied man zwischen «HIV positiv» und «HIV-negativ». Schon hier zeigt sich einer der Widersprüche der HIV-AIDS-Konstruktion: Bei jeder anderen Krankheit gilt man als «gegen die Krankheit geschützt», wenn man Antikörper nachweisen kann. Bei AIDS aber soll die Anwesenheit von Antikörpern das Vorhandensein der Krankheit belegen. Die Tests sind von Land zu Land verschieden, die höchsten Anforderungen an die Diagnose «HIV-positiv» stellt man in Australien. Ein in den USA positiv Getesteter kann sich u. U. durch einen Umzug nach Australien seiner Diagnose entledigen.

Weitere Widersprüche der Tests sind, daß sie von den durchführenden Ärzten interpretiert werden müssen. So gab die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung eine Broschüre für medizinisches Personal heraus, in der stand, daß letztendlich nur der Getestete selbst das Testergebnis interpretieren kann. In der Broschüre für die Patienten aber steht, daß ein Test Sicherheit verschafft. Hier zeigt sich die Verlogenheit unseres medizinischen Systems sehr deutlich. Es fällt tatsächlich schwer zu realisieren, in welchem Ausmaß wir von unseren Volksvertretern und deren Beauftragten belogen werden. Wir wuchsen in dem Glauben auf, daß wir in einem freiheitlich-demokratischen, von freien Medien kontrollierten Rechtsstaat leben. Aber von dieser Illusion muss man sich verabschieden.

Wir werden in Bezug auf HIV und AIDS vorsätzlich und wissentlich belogen. Nun, diese Widersprüche kamen relativ schnell durch die AIDS-Kritiker oder die AIDS-Dissidenten, wie sie auch genannt werden, an die Öffentlichkeit.

PDF Interview (Französisch)

 

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