Alexander Gastager, Forscher & Entwickler im Agrarbereich, im Gespräch mit Michael Vogt über das Ende der Nahrungsmittelproduktion auf unserem Planeten.

 

Phosphor ist ein chemisches Element und daher ein essentielles Nährelement für Pflanzen, das durch nichts anderes ersetzt werden kann.

Nutzpflanzen benötigen für ihr Wachstum relativ große Mengen an Phosphor, weswegen er in der Pflanzenernährung auch als Makronährelement bezeichnet wird.
Die noch verbleibenden Reserven an Phosphatgestein zur Düngerproduktion reichen aber nur noch für wenige Jahrzehnte. Hinzu kommt, dass diese Reserven im Wesentlichen auf drei Länder verteilt sind. China, Marokko und den USA.

China hat im Jahre 2008 einen Exportzoll von 135% auf Phosphat aufgeschlagen, so dass das chinesische Phosphat dem Weltmarkt praktisch nicht mehr zur Verfügung steht.

Da die USA ihre eigenen Phosphatreserven in rund 20 Jahren aufgeraucht haben werden, haben diese bereits ebenfalls in den 70igern eine Militärstudie erstellt, in der Phosphat als „lebenswichtig für die nationale Sicherheit“ eingestuft wird. Die Autoren dieser Militärstudie erwägen ausdrücklich eine mögliche „militärische Lösung“, um die Phosphatversorgung der USA sicherzustellen.

So wurde 2004 ein bilaterales Abkommen zwischen Marokko und den USA abgeschlossen, das den USA langfristig die Versorgung mit Phosphat sichert. Das heißt im Klartext: Die noch bestehenden Phosphatreserven stehen in absehbarer Zeit nicht dem Weltmarkt zur Verfügung, sondern der USA und China. Zurzeit wird in Marokko ein modernes Luftabwehrsystem installiert.

Bisher wurden Kriege grausam und rücksichtslos geführt, um Territorien zu gewinnen oder um Öl und Gas etc. zu bekommen…. wie wird wohl ein Phosphatkrieg geführt wird, bei dem es ums reine Überleben geht, weil man von vornherein weiß, dass eh die meisten Menschen keinerlei Chance haben dem Verhungern zu entgehen?
Für die Lösung dieses Problems hat Alexander Gastager in seiner Zeit in Brasilien ein Verfahren entwickelt.

Mit diesem Verfahren zurück nach Deutschland, um ein Projekt zu starten, mußte er feststellen, nachdem er ursprünglich davon ausgegangen war, daß er mit offenen Armen empfangen würde, daß er offensichtlich geopolitischen und großindustriellen Interessen auf die Füße tritt.

Da von politischer Seite her aus verschiedenen Gründen mit keiner Unterstützung zu rechnen ist, bleibt offensichtlich nur die Möglichkeit aus dem privaten Sektor heraus eine Institution zu gründen bzw. sich einer bereits existierenden anzuschließen, um dieses Projekt in die Praxis zu bringen. Daher ist Alexander Gastager auf der Suche nach Partnern, die bei der Umsetzung dieses Projekts mitwirken.